Maggi'c Salt'n Peppers

Prolog - Maggi’c Salt’n Peppers

Hin und nicht wieder zurück
Die Geschichte einer Hobbitmannschaft

Am 22. Tage des Februars im Jahre 1480 nach Auenlandzeitrechnung. Das dritte Zeitalter dieser Welt.
Rathaus - Beutelsend - Beutelhaldenweg - Hobbingen - Westviertel - Auenland - Mittelerde
Der Bürgermeister unterhält sich mit einem Koch.
[Die Türe wird laut aufgestoßen, eine alte Frau kommt herein und wirft wutentbrannt dem Bürgermeister eine Melone auf den Schreibtisch]
"Bürgermeister! So geht das nicht weiter!"
"Äh, guten Tag Mentha. Wie geht..."
"Diese Raudies zertrampeln mir meinen ganzen Garten!"
"Ohhh, ja? Tja diese Jugendliche übertreiben es manchmal..."
"Manchmal!? Samwise Gamdschie, seit Ihr diese Sache mit dem Ring erledigt habt, verkommt diese Jugend im Auenland. Es fehlt ihnen der Respekt vor uns Alten. Diese 50-Jährigen haben vor nichts mehr Angst, nicht einmal mehr vor meinem Stock!"
[ein Stock saust auf den Schreibtisch nieder - eine Öl-Lampe fliegt zu Boden und zerbricht]
"Nun übertreib aber mal nicht, als wir noch jung waren, haben wir auch ab und zu ein paar Streiche angestellt."
"Blödsinn, uns reichte Bier, Pfeifenkraut und ein paar Feuerwerke von diesem Dingsda."
"Gand.."
"Halt den Mund! Die haben auf meinem Garten vier komische Stangen aufgestellt und werfen sich meine Melonen zu. Sogar zwei Ents machen da mit!"
"Tatsächlich?"
"Ja, Treebeard und Woodruff, diese Nichtsnutze lungern auch nur den ganzen Tag herum. Und dieser Rüpel Pimento ist an allem Schuld - hat alle angestiftet - behauptet frech dies wäre eine Sportart."
"Blaadbowl"
"Wie?" [Beide schauen zum Koch]
"Blaadbowl - fiele Fölkär schpielen in ainar Ard Liga gegen einandär, isch glaubä si aist Wobbläs."
[Mentha Brandybuck wirft einen verächtlichen Blick zu Francois Becuse]
"Paah, dieses ausländische Zeugs verdirbt das Auenland!"
"Oh, abär das würdä isch nischt sagän, es gibd da ein baar sär smagafte Gerichtä - von den Gewürtse aus Lusdria gans su schwaigen."
"Dann geh doch wieder zu Deinen Freunden dadraußen."
"Darübär abe isch geradeh mid Samy gerehded."
[Mentha’s Ton wird nun etwas verächtlich]
"Soooh, wollen wir wieder auf Reisen gehen?"
[Mentha’s Nase rümpft sich ein wenig]
"Wenigstens gibt’s es keine Ringe mehr, die Verderben und Tod..."
JA?
[Mentha dreht sich um, wird leichenblaß]
"...."
WAS IST NUN?
"Nichts"
NICHTS? WIESO NICHTS?
"Ein Versehen!"
HMMH. DU WILLST ALSO NICHT MITKOMMEN?
"Ähm, nein!?"
DIESE FEHLALARME NEHMEN IMMER MEHR ÜBERHAND.
[Francois und Sam knien über der bewusstlosen Mentha]
"Es gihbd si noch"
"Mentha?"
"No, di ’inge"
"Ringe!?"
"Oui, där Siegär der Liga bekomd anschainend ainen ’ing. Ain ’iesenspäkakel isd das Ändspiel, man nännt es Subärbool."
[Sam denkt einige Minuten stirnrunzelt nach. Dann erhellt sich plötzlich sein Gesicht]
"Hmmh, das wär’ doch was für die Jungs. Genau, wir schicken die Jungs zu diesem Turnier, da können die sich richtig austoben."
"Abär das isd nischt gans ungäfährlisch..."
"Richtig, deshalb wirst Du sie begleiten."
"Isch?"
"Du wolltest doch sowieso wieder auf Reise gehen."
"Abär.."
"Nichts da, keine Ausrede - entweder mit den Jungs oder Du bleibst hier!"

Und so kam das alte geregelte Leben zurück ins Auenland. Mentha konnte wieder ihre Melonen in ganzen Stücken genießen und den Hobbit-Kindern kamen wieder Geschichten zu Ohren, dass es in Mittelerde wieder geheimnisvollen Ringe gibt, um die die Völker kämpfen.

Francois Becuse fügte sich seinem Schicksal, packte seine Töpfe ein und zog mit 14 Halblingen und 2 Treemen in das Ungewisse.